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Von Farben gesteuert – Wie Farben über deinen Einkauf entscheiden

Ich musste dieses Foto einfach machen. Die Farben riefen mir zu: Nimm mich!

Vor kurzem las ich: Die Entscheidung ein Produkt zu kaufen wird zu ca. 90% von Farben beeinflusst. Farben werden 200 mal schneller aufgenommen als alles andere. Das bedeutet, dass die Wahl der „richtigen“ Farbe auf der Website, bei Anzeigen und bei Produkten von enormer Bedeutung ist.

Es gibt Marken, die ihr Firmen-Branding perfekt mit „Ihrer“ Farbe verbinden. Welche Farben fallen dir bei Telekom, MediaMarkt oder Greenpeace ein? Sofort hat man die Farben vor Augen.

Aber welche Farbe lässt welches Gefühl entstehen und beeinflusst so unser Handeln? Dazu möchte ich hier kurz auf die Farbwirkungen (in unseren kulturellen Raum) eingehen:

(Knall-) ROT – die Farbe der Liebe, der Gefahr, des Feuers, der Wärme und Vitalität, mit Signalwirkung – Hallo ich bin wichtig, schau mich an.... Je höher der Rotanteil bei der Gestaltung, desto agressiver, lauter, aufdringlicher ist die Wirkung (welche Marken fallen dir bei Knallrot ein?)

ORANGE – eine Gute-Laune-Farbe, wird assoziiert mit Heiterkeit, Optimismus, Freude, Kreativität. Orange und Rot werden gerne für Aktionen eingesetzt und dort wo Vitalität und Dynamik visualisiert werden soll. Bei Buttons, Rabattaktionen, jugendlichen Produkten ist Orange oft vertreten.

GELB – die Farbe der Sonne, fröhlich und leuchtend. Kräftiges Gelb hat auch Signalwirkung. Gelb wird gerne für Kinderprodukte oder „lustigen“ Produkte eingesetzt.

GRÜN – bei Grün denkt jeder sofort an Natur, Umwelt, Gesundheit, Wachstum. Grün wird gerne bei Umweltthemen verwendet und wirkt ausgleichend und harmonisch. Hier ein Beispiel wie diese Farbe einprägsam auf der Website eingesetzt wird: www.beatepage.de

BLAU – ein blauer Himmel, das blaue Meer – der Gedanke daran ist schon beruhigend. Blau entspannt, strahlt Verlässlichkeit, Seriosität und Vertrauen aus und wird deswegen gerne für Dienstleistungen eingesetzt.

VIOLETT – steht für Spiritualität, Individualität und Phantasie. Wer mehr über die Farbe des Jahres 2018 wissen möchte: www.pantone.com/color-of-the-year-2018

BRAUN – steht für Erdverbundenheit, Geborgenheit, Natürlichkeit und Ruhe. Hier ein Beispiel: www.schmitz-sekkal.de

WEISS – räumt auf und wird eingesetzt wenn etwas ganz clean, sauber und rein wirken soll, wie z. B. bei Kosmetikprodukten, medizinischen oder High-Tech-Produkten. Großzügig eingesetzt bekommen Farben und Elemente mehr Kraft auf einer weißen Fläche.

SCHWARZ – wirkt, kombiniert mit Gold und Weiß, edel und kühl und wird gerne bei Luxusprodukten verwendet (Uhren, Mode, Alkohol). Kultiviertheit wird auch mit Schwarz assoziiert.

Letztendlich muss die Hauptfarbe zum Produkt passen und mit den Kombinationsfarben ein harmonisches Gesamtbild schaffen um positive Gefühle beim Käufer zu erzeugen. Dabei sollte die Balance beim Farbeinsatz stimmen. Zuviele Farben erzeugen Chaos.

Desweiteren ist es wichtig bei Farben auf Websites auch auf die Barrierefreiheit zu achten. Bei Farbblindheit können Farben nicht unterschieden werden (Beispiel: Rot-Grün). Die WC3-Richtlinien geben vor, dass Farben nicht das einzige Mittel zur Kommunikation von Informationen sein sollen (z.B.: Drücken Sie den roten Button). www.w3.org

Übrigens: Die Kahari-Papiere auf dem Foto sind handgeschöpft und -bedruckt. Die Produktion, bzw. der Verkauf der Papiere sichert ca. 100 Familien in einem Bergdorf in Nepal das Überleben. Ich finde sie wunderschön und es gibt sie hier zu kaufen: www.boesner.com

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Wie ich mit diesen 6 Organisationstools den den Überblick behalte

Früher hatte ich viele Zettel, einen Papierkalender und Jobmappen um alle Termine und Infos zu organisieren. Viel, viel Papier... Die Kunst war die richtigen Zettel wieder zu finden auf denen genau das stand, was man in diesem Moment brauchte. Fragen wie: „Wo habe ich den Kalender wieder hingelegt oder habe ich ihn irgendwo liegen lassen? Und wo hatte ich die tolle Idee festgehalten?“ waren Teil meines Alltags.

Ich habe die letzten Jahre digitale Planungstools ausprobiert und möchte heute die vorstellen, die für mich funktionieren und die meine Arbeit erleichtern. Mit diesen 6 digitalen Gehilfen spare ich Papier und Zeit:

1. Google Calender – super praktisch ist die Funktion mehrere Kalender anlegen und auch gezielt für Personen freischalten zu können. Ich habe z. B. einen Kalender für die Familie angelegt in dem jedes Familienmitglied sehen kann wann wer in Urlaub ist, wann Tante XY Geburtstag hat usw. Dann gibt es weitere Kalender für komplexe Projekte um die zeitliche Übersicht zu behalten.
calendar.google.com

2. 2do – für mich die einfachste App um den Alltag zu organisieren. Hier mache ich Einkaufslisten, to-do-Listen, Geburtstagsideen-Listen, Bucket-Listen, Wochenlisten und und und... Und ich liebe es durchzustreichen!
www.2doapp.com

3. Meistertask – mein Projektmanagementtool für alle Jobs. Hier notiere ich alle Infos zu den einzelnen Aufgaben.
www.meistertask.com

4. Evernote – hier sammle ich meine Ideen. Man kann Bilder, links, Texte in einem Notizbuch abspeichern und hat so alles gut übersichtlich zu einem Thema in einem Notizbuch zusammen.
evernote.com

5. Tyme – mein Zeiterfassungstool seit Jahren – einfach zu handhaben und auch ohne Internetzugang immer verfügbar.
www.tyme-app.com

6. Dropbox – zum schnellen Austausch von Fotos und Skizzen zwischen Computer und Handy.
www.dropbox.com/de

Vielleicht war ja der ein odere andere hilfreiche Tipp dabei, der dir hilft den Kopf und den Schreibtisch frei zu halten.

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5 Gründe warum Ihre Website responsive sein sollte

Aber zuerst: Was ist überhaupt eine responsive Website? Das bedeutet, dass die Darstellung der Inhalte auf der Website sich der jeweiligen Bildschirmgröße so anpasst, dass der Besucher die Site ohne zu zoomen oder horizontal zu scrollen gut lesen und bedienen kann.

Es gibt gute Gründe seine Website responsive anzubieten:
1. Google liebt responsive Websites. Seit April 2015 werden mobilfreundliche Websites bevorzugt. Responsiv gilt als ein Rankingfaktor. Seiten, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind fallen deshalb im Ranking ab. (Quelle: Webmaster Central Blog: mobile-friendly-update)
Hier ein link zum Testen: Ist Ihre Website für Mobilgeräte optimiert?

2. In Deutschland besitzen ca. 78% ein Smartphone und über 50% der Websitezugriffe erfolgen über das Handy (Stand 2017). Deshalb ist es ratsam die Site dafür zu optimieren.

3. Die Absprungrate bei Websites, die nicht für Smartphones optimiert sind, ist sehr hoch. Der Nutzer ist vom zoomen und horizontalem scrollen genervt und kommt nicht wieder.

4. User bewerten eine Seite schlechter, die nicht responsive aufgebaut ist, da sie davon ausgehen, dass es dem Anbieter anscheinend nicht wichtig ist guten Service zu bieten. Daraus werden auch weitere Rückschlüsse gezogen, die negativ auf das Image des Anbieters abfärben.

5. Eine Website, die mobilfreundlich aufgebaut ist, bietet dem Nutzer ein angenehmes Surf-Erlebnis – er fühlt sich willkommen und die Wahrscheinlichkeit des Wiederkommens steigt.

Wie heißt es so schön? You never get a second chance for the first impression.

Darum: Machen Sie es Ihren Website-Besuchern so einfach wie möglich!